Sonntag, 21. August 2016

Sprachunterricht 2.0 - Das beliebte Fortbildungsformat kommt ins Ruhrgebiet!

Für die telc gGmbH führe ich im September den bereits vierten Durchgang von "Modern unterrichten: Sprachunterricht 2.0" durch. Nach Terminen in Frankfurt, Hannover und Berlin, habe ich dieses Mal ein Heimspiel im Ruhrgebiet.

Im Rahmen der Fortbildung werden wir viele kleine und größere online Werkzeuge in ruhiger und geduldiger Atmosphäre ausprobieren und Ihren Mehrwert für den Sprachunterricht analysieren. Gleichzeitig werden im Austausch mit anderen Sprachdozentinnen und -dozenten Einsatzszenarien für online gestützte Lern- und Lehrphasen erarbeitet. Natürlich wird es auch ein wenig Hintergrund über wichtige Konzepte des eLearning geben und ich werde aus meinem Erfahrungsschatz Grundvoraussetzungen für den gelungenen Einsatz von eLearning vermitteln. Weiterhin wird es eine Einführung in das Arbeiten mit einer Lernplattform am Beispiel Moodle geben.

Termin: 24./25. September
plus 10 Tage vorher und 14 Tage nachher online Lernphase - keine Angst, ich unterstütze!!! ;-) Der Arbeitsumfang für die online Lernphase beträgt ca. 10 Stunden.
Ort: Mercure Hotel Dortmund Centrum, 44135 Dortmund

Auf der Übersichtsseite der telc-Fortbildungen gibt es weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung!

Donnerstag, 12. Mai 2016

iMoot 2016 - Natürlich wieder mit mir und den Größen der Moodle Welt


Das sollte kein Moodle-Anwender verpassen: drei Tage 24h/Tag Moodle Wissen, Tipps und Tricks!

Auch 2016 findet die wohl weltweit größte online Moodle Konferenz, die iMoot, statt.
Vom 25. Mai, 23.00 Uhr bis 28. Mai, 23.00 Uhr gibt es zu jeder vollen Stunde Präsentationen rund um Moodle und eLearning.

Alle Infos und den Call for Papers (der aber bald schließt, also schnell sein!) findet ihr auf http://2016.imoot.org

Ach so, meine Präsentation hat folgenden Titel:


Was sich dahinter verbirgt? Acht Tipps und Tricks, die Anfänger schneller zum Moodle-Superhelden werden lassen!

Montag, 23. November 2015

Die Aufzeichnung meines Vortrags auf der #iMoot15 Moodle Konferenz ist auf YouTube! #TBBT

Hallo!

Nun ist auch mein Vortrag "A picture says more than a thousand words..." auf YouTube für alle zu sehen:



Ein Vortrag rund um alles, was die Verwendung von Bildern in eLearning Szenarien so wichtig macht... Außerdem gibt es Gastauftritte von Superman, Batman und weiteren Superhelden ;-)

Samstag, 4. April 2015

iMoot15 - Die iMoot geht in die 5. Runde (und ich bin natürlich auch am Start!)


Kaum zu glauben, dass die iMoot schon in die 5. Runde geht!
Schon seit der ersten iMoot im Jahr 2010 bin ich begeistert von dieser globalen Moodle Konferenz, die drei Tage non-stop durch alle Zeitzonen hinweg läuft. Durch den internationalen Ansatz bekommt man viele verschiedene Ansichten und erfährt, was in anderen Ländern, Institutionen und Kulturen in Sachen Moodle los ist.
In diesem Jahr werde ich ohne meinen Lieblings-Co-Presenter Michael Tighe auskommen, der verhindert ist :-( Aber das Thema meiner Session ist eins, das auch ihm am Herzen liegt: grafische Gestatlung und Bilder in Moodle.
Hier der Text meiner Einreichung:

A picture says more than a thousand words...
This presentations is aimed at Moodlers who want to explore using pictures in Moodle for various purposes. Although the web is becoming more and more visual and less text-based, a lot of Moodle courses are lagging behind in this respect.
During this iMoot15 session we will explore the question of when it is good practice to use images in Mooodle, how images can make using Moodle easy and possibly even fun and how to get images that are free to use in our Moodle courses.

Ich habe bewusst ein Thema gewählt, dass auch für Moodle Beginner relevant ist, denn ich habe das Gefühl, dass neue Moodle-Nutzer auf Konferenzen immer mehr abgehängt werden. Das ist nachvollziehbar, da man natürlich als Beitragender auf Moodle-Konferenzen auch immer dazulernt und sich scheut Sessions auf späteren Konferenzen erneut anzubieten. So geht die Entwicklung aber immer weiter in komplexe Gefilde der Moodle-Funktionen und -Anwendung, so dass für neue Moodler immer seltener Beiträge angeboten werden, die ihrem Vorwissen gerecht werden. Das heißt aber nicht, das alte Moodle-Hasen zu kurz kommen werden. Denn auch bei erfahrenen Moodlern sehe ich noch immer Kurse, die visuell wenig ansprechend gestaltet sind als Bleiwüste wahrgenommen werden. Vielleicht sehen die dann auch, wie einfach es ist Moodle ansprechend aber vor allem funktionaler und einfacher mit grafischen Elementen zu gestalten.
Ich freue mich darauf, viele Leute, die ich bisher leider nur online kennengelernt habe, wiederzusehen. Vielleicht lerne ich Sie dort auch kennen? Oder sehe dich/Sie dort? Fände ich toll!

Das Motto über der Tür auf dem Foto von St. Lamberti in Münster gilt mit Sicherheit auch für die iMoot15!

Dienstag, 24. März 2015

Wer einen Plan hat, darf auch auf eLearning Konferenzen mit Pinnwänden arbeiten!

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Einstiegsfolie unseres SCARF-Workshops auf der Moodlemoot 2015 in Lübeck
Andreas Wittke fragt in seinem Blogpost vom 22. März: "Darf man Metapläne bei E-Learning Konferenzen benutzen?". Seiner Meinung nach gelte der "alte Spruch: Man soll immer das beste Tool nutzen, es kommt doch auf das didaktische Konzept an?" nicht. Wie er das begründet, lässt sich hier nachlesen: http://www.onlinebynature.com/2015/03/darf-man-metaplaene-bei-e-learning-konferenzen-benutzen/


Bevor Sie meine abweichende Meinung dazu lesen, habe ich ein Geständnis zu machen: Ich bin ein Auf-eLearning-Konferenzen-Pinnwände-Benutzender! Manchmal will ich sogar gleich fünf von den Dingern und dazu noch Moderationskoffer, aber auch Beamer und Internetzugang für mich und die Teilnehmenden.


Was im Blogpost meiner Ansicht nach übersehen wird, ist, dass man in der Entwicklung eines didaktischen Konzeptes die zu vermittelnden Lernziele und Rahmenbedingungen berücksichtigen muss. Man wählt sich ja nicht unreflektiert ein didaktisches Konzept aus und sucht dann die Werkzeuge und Medien dazu. Stattdessen berücksichtigt man Lernziele, die zur Verfügung stehende Zeit, die herrschenden Rahmenbedingungen, das anzunehmende Vorwissen der Teilnehmer_innen, etc. um zu einem didaktischen Konzept zu kommen.


Wenn die Lernziele für eine eLearning-Konferenz valide sind und nach Berücksichtigung dieser, sowie der zur Verfügung stehenden Zeit und der anzunehmenden Vorkenntnisse der Teilnehmer_innen ein didaktisches Konzept am besten geeignet erscheint, das sich auch analoger Medien bedient, sind Pinnwände, Moderationskoffer, von mir aus auch Kreidetafeln erlaubt! Insbesondere, wenn das didaktische Konzept Aspekte des Lernens berücksichtigt, die von den meisten auf Konferenzen gegebenen digital unterstützen Beiträgen ignoriert werden (z.B. dass aktiv in den Lernprozess einbezogene Lerner bessere Behaltensleistungen haben, dass nach spätestens 20 Minuten ohne Methodenwechsel o.Ä. die Aufmerksamkeit schwindet, etc.). Noch immer werden mir auf Konferenzen Folien vorgelesen, obwohl ich mindestens drei Mal so schnell lesen kann, wie Vortragende reden können...


Konferenzen geben den Beitragenden aufgrund Ihrer Struktur häufig nur eine sehr kurze Zeitspanne, um Inhalte zu vermitteln. Bei Demonstrationen von Software, Plugins, etc. mag eine Demonstration ausreichen, um Teilnehmer_innen zu informieren. Wenn es aber um Inhalte geht, bei denen man in sehr kurzer Zeit eine Verhaltensänderung durch aktive Auseinandersetzung mit dem "Stoff" und dem Reflektieren der eigenen eLearning-Praxis erreichen will, ist ein digitales Werkzeug-Feuerwerk nicht angemessen. Wahrscheinlich führt es eher dazu, dass zurecht die Frage aufkommt: "Warum bedienen wir uns digitaler Werkzeuge, die keinen Mehrwert bieten und längere Zeit in Anspruch nehmen als analog zu arbeiten?". Insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei herkömmlichen Konferenzen die Teilnehmer synchron und in der Präsenz arbeiten, ist der Einsatz digitaler Werkzeuge um des Einsatzes Willens fragwürdig. In ganztägigen Pre-Conference Workshops kann da zum Beispiel schon anders gearbeitet werden.


Auf (eLearning) Konferenzen muss es um mehr gehen, als das Vorkauen von Inhalten durch Präsentierende. Richtig gewinnbringend sind in der Regel nur Szenarien, die einen Austausch mit anderen auf Augenhöhe ermöglichen. Wenn durch den Einsatz analoger Medien, dieser Austausch unmittelbarer und mit besserer Reflektion und höherer Behaltensleistung möglich ist und zu einer Verbesserung der gegenwärtigen eLearning Praxis führt, dann sollten diese eingesetzt werden!


Michael Tighe und ich haben auf der letzten Moodlemoot in Lübeck einen Workshop gehalten, der nach Aussage der Teilnehmenden (nicht zuletzt Martin Dougiamas selbst):


- sich durch einen hohen Interaktions- und Reflektionsgrad auszeichnete
- Medienvielfalt hatte (eben nicht nur Pinnwände, die zur Präsentation von Ergebnissen mehrerer Arbeitsphasen benötigt wurden, sondern zusätzlich auch digitale)
- ein Gebiet repräsentierte, das auf Moodle-Konferenzen noch immer unterbesetzt ist; insbesondere, wenn der von mir sehr geschätzte Max Woodtli nicht dabei sein kann: Verbesserung der Lernergebnisse durch verbesserte Kollaboration
- erfolgreich einen Reflektionsprozess startete, der zur Verbesserung der gegenwärtigen Moodle-Praxis führt


Wenn, wie Andreas Wittke es sich selber wünscht, Konferenzen anders organisiert werden, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Dann ändern sich die Rahmen- und Zeitbedingungen für ein zu entwickelndes didaktischen Konzept. Konferenzen, die als Mischung asynchroner und synchroner Phasen mit eingeplanten online Elementen oder gar als cMOOC organisiert sind, würden ein entscheidender Schritt nach vorne sein! Hier wäre in der Tat der Einsatz gut gewählter und zu didaktischem Szenario passender online Werkzeuge nicht nur sinnvoll, sondern unumgänglich. Und mit MOOCs hat Andreas Wittke Erfahrung und mit Mooin sogar ein für MOOCs angepasstes Moodle.

Vielleicht wäre das ja eine tolle Alternative: eine deutschsprachige online Moodle-Konferenz, die ähnlich wie die iMoot über einen längeren Zeitraum läuft, mit Inputs von Beitragenden, die zusätzlich online diskutiert, erweitert, angepasst und umgemoodlet ;-) werden können. So könnte auch auf einer Konferenz (darf man die dann noch so nennen?) konstruktionistisch/konstruktivistisch gearbeitet werden und der State of the Art der eLearning Methodik und Technologie sollte zum Einsatz kommen. Bitte beachten, ich schreibe: Methodik und Technologie. Denn: “a fool with a tool is still a fool”!


So lange bei Konferenzen noch die bestehenden Zeitstrukturen herrschen und man sich noch immer nicht darauf verlassen kann, dass die zur Verfügung gestellte Technik einwandfrei funktioniert, so lange müssen Organisatoren damit leben, dass auch mal einer ein paar Pinnwände haben möchte ;-) Denn manchmal ist die future noch immer nicht now :-D

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Partnerarbeitsphase in unserem SCARF-Workhsop

Sonntag, 11. Januar 2015

Fortbildung: Web 2.0 im Fremdsprachenunterricht

Am 12./13. Juni (Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag) leite ich in Hattingen die Fortbildung "Web 2.0 im Fremdsprachenunterricht".

Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema "Web 2.0" werden wir gemeinsam online Dienste ausprobieren und evaluieren ob und wie sie sich für den Einsatz im eigenen Unterricht eignen.

Die Chance für alle, die in kreativer und geduldiger Atmosphäre die Möglichkeiten des "Mitmach-Webs" erleben möchten, um herauszufinden, wie der eigene Unterricht vom Einsatz geeigneter online Dienste profitieren kann.

Weitere Infos und Anmeldung unter:  

http://www.gew-nrw.de/index.php?id=861