Dienstag, 29. Juni 2010

Ken Robinson: "Wie Schule Kreativität killt"

Lange Zeit waren keine deutschen Untertitel für diesen Klassiker aller TED talks verfügbar. Jetzt gibt es sie und nun sollte sich wirklich keiner diese unterhaltsame Präsentation mit vielen Denkanstößen entgehen lassen. Eine gelungene Analyse über die Wirkung und wahren Ziele der meisten Bildungssysteme...

Für deutsche Untertitel bitte auf "View subtitles" klicken und dann, nach Klick auf den kleinen Pfeil, "German" auswählen...



Mittwoch, 23. Juni 2010

Interview in dis.kurs "Teams sind Trumpf - auch beim Lernen im Netz"

In der aktuellen Ausgabe von dis.kurs (das Magazin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes) ist ein Interview mit mir erschienen, in dem ich knapp die Möglichkeiten des sozialen/kooperativen Lernens mit moodle und im Web 2.0 skizziere. Den Artikel finden Sie unten eingebettet. Ich hoffe er ist lesbar. Eine Rückmeldung habe ich nämlich schon bekommen: "Wenn ich Wörter wie Web 2.0 und Slidecast sehe, höre ich auf zu lesen". Ich hoffe, Sie kommen über die erste Seite hinaus ;-)
Interview Mit Stephan Rinke: Teams sind Trumpf – auch beim Lernen im Netz

Freitag, 18. Juni 2010

Ein Schulabschluss dank Europa...

In der neuen Ausgabe des Learning Teacher Magazine beschreiben meine Kollegin Heike Hurlin und ich den durch EU-Mittel geförderten Lehrgang zur Erreichung der Fachoberschulreife im Fachbereich Schulische Weiterbildung der Volkshochschule Essen.

Dieser Lehrgang, wie auch die anderen Lehrgänge der schulischen Weiterbildung der VHS, zeichnet sich aus durch das besondere Bemühen um den Einsatz kooperativer Lehrmethoden, sowohl im Klassenraum als auch online mit Hilfe der Lernplattform moodle. moodle wird in der schulischen Weiterbildung seit 2006 an der VHS Essen eingesetzt, um den Präsenzunterricht online zu unterstützen und den Informationsfluss zwischen Teilnehmenden, Lehrpersonal und der Fachbereichsleiterin zu optimieren.

Weiteres Merkmal ist die Förderung persönlicher und sozialer Kompetenzen durch speziell entwickelte Workshops und Lehrgänge (z.B. Theaterworkshops, Kreatives Schreiben). Darüberhinaus werden unter Anderem durch Praktika Vernetzungen mit der Wirtschaft geschaffen, um einen späteren Ausbildungsplatz zu sichern.

Es ist schön, dass diese Arbeit vom Europäischen Sozialfonds als förderungswürdig anerkannt wird. Schöner wäre es jedoch, wenn auch in Zeiten knapper kommunaler Kassen, solche gesellschaftspolitisch höchst wichtigen Maßnahmen eine Regelfinanzierung hätten. Denn das Geld aus Europa ist unsicher und muss für jede Maßnahme neu beantragt werden. Für kontinuierliche pädagogische Arbeit auf hohem Niveau ist das nicht förderlich.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Unterricht 1.0 mit moodle 2.0?

Durch Zufall bin ich auf das Projekt FICTUP gestoßen, welches zum Ziel hat, den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der pädagogischen Praxis zu fördern. Viele der vorgestellten Projekte finde ich bemerkenswert und interessant.

Besonders hat mich natürlich der Beitrag über moodle aus Italien interessiert. Schade finde ich, dass der pädagogische Einsatz von moodle hier reinen Frontalunterricht online abzubilden scheint  (wenn die Videos die tatsächliche moodle-Praxis zeigen). Besonders hervorgehoben werden vom Lehrer die Möglichkeiten von online Tests und die Möglichkeit, über die Berichtsfunktion von moodle die Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit moodle zu kontrollieren (sogar bis in die IP-Adresse hinein, um festzustellen wer mit wem zusammen arbeitet).

Leider wird mit keinem Wort erwähnt, wie wunderbar moodle sich eignet für Gruppenarbeiten, kollaboratives Schreiben, das gemeinsame Zusammentragen von Resourcen, die gemeinsame Arbeit an Lernprodukten, etc.

Mir wird immer klarer, dass neben der kontinuierlichen technischen Weiterentwicklung von moodle (moodle 2.0 kommt immer näher) es immer notwendiger wird auch den pädagogischen Einsatz von moodle mit genauso viel Elan durch moodle HQ und die moodle Partner stetig zu begleiten, wenn man mit moodle tatsächlich Bildung verändern will. Erste Schritte in diese Richtung hat Tomaz Lasic vom moodle HQ mit Hilfe der Community mit dem Demokurs "Water!" und dem Kurs "Teaching und Learning" schon angestoßen. Auch auf deutsch gibt es schon ein paar Demos...

Sonntag, 13. Juni 2010

Warum ein Ginko-Blatt als Logo?

Ginko BlattGinko-Bäume sind bekannt für ihre Fähigkeit auch in widrigen Umweltbedingungen zu überleben. Sie können gedeihen in den verschiedensten Regionen und sind sehr unempfindlich gegenüber Schadstoffen und resistent gegen die meisten Schädlinge (siehe auchWikipedia.org) Ein Ginko-Baum ist somit eine sehr gute Metapher für ein Ergebnis gelunger (Schul-, Aus,- und Weiter-)bildung, die es Menschen ermöglicht, die unterschiedlichsten Herausforderungen zu meistern und sie gegen "Schädlinge" resistent macht.

Darüber hinaus wird Ginko-Extrakt zur Steigerung der Hirnleistung eingesetzt und das zweigeteilte Blatt erinnert an die beiden Hirnhemisphären, die durch ihr Zusammenspiel effektives Lernen ermöglichen.