Mittwoch, 16. Juni 2010

Unterricht 1.0 mit moodle 2.0?

Durch Zufall bin ich auf das Projekt FICTUP gestoßen, welches zum Ziel hat, den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der pädagogischen Praxis zu fördern. Viele der vorgestellten Projekte finde ich bemerkenswert und interessant.

Besonders hat mich natürlich der Beitrag über moodle aus Italien interessiert. Schade finde ich, dass der pädagogische Einsatz von moodle hier reinen Frontalunterricht online abzubilden scheint  (wenn die Videos die tatsächliche moodle-Praxis zeigen). Besonders hervorgehoben werden vom Lehrer die Möglichkeiten von online Tests und die Möglichkeit, über die Berichtsfunktion von moodle die Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit moodle zu kontrollieren (sogar bis in die IP-Adresse hinein, um festzustellen wer mit wem zusammen arbeitet).

Leider wird mit keinem Wort erwähnt, wie wunderbar moodle sich eignet für Gruppenarbeiten, kollaboratives Schreiben, das gemeinsame Zusammentragen von Resourcen, die gemeinsame Arbeit an Lernprodukten, etc.

Mir wird immer klarer, dass neben der kontinuierlichen technischen Weiterentwicklung von moodle (moodle 2.0 kommt immer näher) es immer notwendiger wird auch den pädagogischen Einsatz von moodle mit genauso viel Elan durch moodle HQ und die moodle Partner stetig zu begleiten, wenn man mit moodle tatsächlich Bildung verändern will. Erste Schritte in diese Richtung hat Tomaz Lasic vom moodle HQ mit Hilfe der Community mit dem Demokurs "Water!" und dem Kurs "Teaching und Learning" schon angestoßen. Auch auf deutsch gibt es schon ein paar Demos...

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