Samstag, 24. Dezember 2011

Alle guten Wünsche und ein herzliches Dankeschön!

Kerzenmeditation

Ich wünsche euch allen eine besinnliche, friedvolle Weihnachtszeit und für das neue Jahr 2012 alles erdenklich Gute - Erfolg, Zufriedenheit, Glück und gute Gesundheit!

Danke für das im letzten Jahr in mich gesetzte Vertrauen, für die vielen guten Kooperationen, für die anregenden Begegnungen auf Schulungen und Konferenzen, für die vielen Tipps und Tricks, dich ich von euch erhalten habe und dafür, dass Ihr mir das Gefühl gebt, dass das, was ich mit edumorph mache, Sinn hat!

Bis bald, euer,

Stephan Rinke

Sonntag, 18. Dezember 2011

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Sonntag, 11. Dezember 2011

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Samstag, 10. Dezember 2011

Placemat in Moodle



Ich hatte ja schon im Beitrag "Moodle – Tipps, die ich in den letzten Schulungen, Konferenzen, etc. gegeben habe" versprochen, eine Beschreibung der Umsetzung der Placemat-Methode in Moodle zu geben. Hier ist sie nun:

http://www.scribd.com/doc/75233615/Moodle-Place-Mat

Sie beansprucht bei Weitem nicht, die einzige mögliche Umsetzung zu sein, ist aber die, die mir bis jetzt am einfachsten erscheint. Die Idee hinter dem Transfer der Methode in ein LMS ist entstanden, da ich in vielen Moodles, die ich bis jetzt sehen durfte, eine wirkliche Möglichkeit des sozialen Lernens vermisse. Das liegt manchmal natürlich darin begründet, dass die Lerngruppe sich sehr häufig face-to-face sehen und Moodle nur zur Unterstützung verwendet wird, indem man Arbeitsmaterial zur Verfügung stellt. Häufig jedoch ist vielen Moodle-Lehrer/innen die Idee noch gar nicht gekommen, auch online kollaborativ zu arbeiten.

Ich hoffe, die Anleitung ist hilfreich!

Die Placemat-Methode in Moodle umsetzen


 

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Kennenlern-Bingo

Das Kennenlern-Bingo ist ein Spiel, das ich gerne in Kooperativen Lerngruppen einsetze, um den Aufbau von positiven Beziehungen zu beschleunigen und das Vertrauen innerhalb der Gruppe aufzubauen - sowohl im Präsenzunterricht, als auch online mit Moodle.

Jeder Mitspieler erhält eine Kopie des Blattes und muss versuchen eine Reihe vertikal, horizontal oder diagonal mit Namen zu füllen. Wer als erster eine Reihe voll hat, ruft BINGO! und hat das Spiel gewonnen.  Das Spiel bietet die Möglichkeit, schnell Gemeinsamkeiten mit anderen Gruppenmitgliedern zu entdecken.

Das Bingoblatt selber kann man hier herunterladen, die Umsetzung in einem Moodle-Kurs kann man hier sehen...

Sonntag, 4. Dezember 2011

Moodle - Tipps, die ich in den letzten Schulungen, Konferenzen, etc. gegeben habe

A hah! Lightbulb CookieIn der letzten Zeit war ich mal wieder viel im Einsatz was Moodle angeht. Während der Schulungen und Konferenzen sind neben den Fragen zu den Feinheiten der technischen Funktionen von Moodle (insbesondere in Bezug eines Wechsel von 1.9 auf 2.1) auch viele andere Dinge diskutiert worden, die eher mit dem Aufbau eines Moodle-Kursraumes zu tun haben. Einige der Tipps und Tricks, die dabei herausgekommen sind, möchte ich hier kurz aufschreiben, damit ich sie nicht vergesse und Sie auch davon profitieren können...




  1. Nicht standardmäßige Abschnittsnamen verwenden, sondern aussagekräftige Namen vergeben.
    Dies führt dazu, dass LernerInnen in einem Moodlekurs ab Version 2 direkt über den Navigationsblock auf Material und Aktivitäten zugreifen können, ohne raten zu müssen, was denn Themenblock 3 ist...



  2. Kleine Bilder (ca 75px) in die Beschreibung eines Abschnittnamens einfügen.
    So entsteht ein aussagekräftiges visuelles Leitsystem im Moodle-Kurs, der das Zurechtfinden (beim Bildlauf/Scollen) erleichtert.
    

  3. In die Beschreibung von Aktivitäten ein Bild einfügen, dass die Aktivität symbolisiert.
    Auch dies macht das Zurechtfinden einfacher, da man anhand des Bildes sofort sieht, ob man an der richtigen Stelle gelandet ist.

  4. Verlinkungen nutzen, um Moodle-intern auf Arbeitsmaterial und Aktivitäten zu verweisen.
    Dies erspart LernerInnen unnötiges Suchen und Herumklicken, z.B. wenn in einem Forenbeitrag Arbeitsaufträge gegeben werden. Alternativ kann man auch vom Admin die entsprechende Auto-Verlinkung aktivieren lassen. Dann muss man aber gut aufpassen, dass man wirklich die gleichen Namen verwendet.

  5. In jedem Kursraum ein Cafeteria-Forum und Hilfe-Forum zur Verfügung stellen.
    In meinen Cafeteria-Foren sind schon Fahrgemeinschaften gegründet, Babysitter organisiert und lustige Links geteilt worden. Dies schweißt die Gruppe mehr zusammen und erleichtert so das kooperative Arbeiten in online Phasen. Das Hilfe-Forum gibt Verantwortung an die Lernenden ab, da jeder der die Antwort auf eine Frage weiß, helfen kann (und in meinen Kursen auch dazu verpflichtet wird ;-) )

  6. Auch mal etwas Lernstofffremdes und Lustiges einstellen.
    Sorgt für eine entspannte Arbeitsatmosphäre und wenn es in unregelmäßigen Abständen passiert, kann es dafür sorgen, dass Lernende sich öfter mal in Moodle einloggen, um zu sehen, was so passiert ist. Manche Lehrerinnen verstecken auch Hausaufgaben-Frei u.Ä. Gutscheine in ihren Moodles ...

  7. Virtuelle Geschenke machen (z.B. eine Blume), über das Moodle-interne Messaging System.
    Einfach nur um zu zeigen, dass man etwas gut gefunden hat, sei das ein besonders gelungenes Lernprodukt, oder ein hilfreicher Beitrag im Hilfeforum.
    Flower in Botanic Exhibition at the University of Heidelberg

  8. Mit einem Frage-Antwort Forum und Gruppenmodus kann ich eine Placemat-Aktivität simulieren (dazu schreibe ich besser bei Gelegenheit einen eigenen Blogeintrag ;-) )

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Sonntag, 27. November 2011

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Sonntag, 13. November 2011

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Sonntag, 30. Oktober 2011

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Sonntag, 23. Oktober 2011

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Freitag, 21. Oktober 2011

Moodle 2 - Features, für die sich ein Upgrade lohnt...

Free Moodle 2 logo from Plymouth State University & @JustinLitalien


Ich habe gerade unsere Moodle Installation auf die neueste Version aktualisiert, um bekannt gewordene Sicherheitslücken zu schließen. Wer übrigens eine kurze deutsche Anleitung zum Update-Prozess lesen möchte findet eine im Blog des Moodle2 Praxisbuch...

Während ich auf den Down- und Upload wartete, habe ich mir überlegt, was mir an Moodle2 denn eigentlich besser gefällt als an Moodle 1.9. Hier meine Top 5:

  1. die einklappbaren Blöcke

    schaffen mehr Platz auf dem Bildschirm. Der Einstellungs- und Navigationsblock wandert beim Navigieren auf der Moodle-Instanz  mit und zeigt abhängig davon, wo ich mich befinde, relevante Menüpunkte

     Außerdem können Themenabschnitte nun echt "benannt" werden und man kann mit dem Navigationsblock direkt eine Aktivität oder ein Material ansteuern:


  2. die eindeutigeren Bezeichnungen für die einzelnen Arbeitsmaterialien und Lernaktivitäten

  3. Ich sage nur: "Das für viele unverständliche "Link auf Datei oder Verzeichnis" gibt's nicht mehr." ;-)

  4. das neue Dateimanagement
    ist nicht nur sicherer, sondern erleichtert mir die Arbeit ungemein, da ich jetzt "Eigene Dateien" habe, die mit mir durch Moodle navigieren und die ich schnell als Arbeitsmaterial, Bild, etc bereitstellen kann.

  5. Feedbackmodul und Workshopmodul sind Standard
    Insbesondere das Workshopmodul ist jetzt einfacher und klarer einzurichten. So wird Peer-Assessment mit Moodle leicht gemacht!

  6. durch die neue Bedienoberfläche sieht Moodle jetzt einfach schöner aus und wirkt nicht mehr ganz so altbacken!


Haben Sie auch auf Moodle2 umgestellt? Was gefällt Ihnen daran gut oder vielleicht auch nicht so gut?

Sonntag, 4. September 2011

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Sonntag, 28. August 2011

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Freitag, 26. August 2011

Leidenschaft 2 oder Mit Farbe und Pinsel



Namen wurden in diesem Artikel zum Schutze der Identität der Beteiligten geändert!

Sorry, ich muss hier mal Dampf ablassen: In was für einem Land leben wir eigentlich?

Heute morgen beim Frühstück bekomme ich eine SMS mit folgendem (von mir leicht verändertem) Inhalt.
Hallo Stephan, wenn du Langeweile hast, kannst du mal an Hildes Schule vorbeikommen. Hilde und ich renovieren ihren Klassenraum.

Ich war schon dabei mich aufzuregen, dass Lehrerinnen mit Hilfe ihres Mannes anscheinend ihren Arbeitsplatz in den Ferien renovieren müssen, da beruhigt mich meine Frau und sagt:
Du hast mir doch auch schon mal beim Einräumen meiner Klasse geholfen. Mit renovieren meint der bestimmt "Schulstartfertig machen".

Ich habe also gemütlich zu Ende gefrühstückt und mich dann auf den Weg gemacht, meine Freunde zu besuchen.

Von wegen Klasse einräumen. Ich traf Hilde und Ihren Mann in Malermontur und mit Farbe, Rollen und Pinsel bewaffnet dabei, einen nicht klein geratenen Klassenraum zu streichen, "damit man darin auch unterrichten kann..." (Hilde).

Die Eltern, die kurz vor Ferienbeginn noch ihre Hilfe zugesagt hatten, waren in der für die Renovierung vereinbarten Woche großteils nicht (mehr) zu erreichen oder krank oder sonstwie verhindert, so dass die beiden alleine weitermachten...

Kann es denn wirklich sein, dass wir in einem Land leben, in dem Kinder (und LehrerInnen) anscheinend so wenig wert sind, dass erwartet wird, dass LehrerInnen mir ihren Ehepartnern in ihren Ferien (manchmal mit Hilfe von Eltern) die Stätten der öffentlichen Bildung in Eigenarbeit renovieren und dann auch noch dankbar dafür sein müssen, wenn die Stadt sich bereit erklärt, die Farbe zu bezahlen?

Was, wenn Kinder nicht das Glück haben, eine Lehrkraft zu haben, die so viel Leidenschaft für ihre(n) Berufung hat, dass sie drei Tage Renovierungsarbeit für zumutbar hält?

Es muss doch die verdammte Pflicht des Schulträgers sein, für angemessene Arbeitsbedingungen zu sorgen!

Was senden baufällige, heruntergewirtschaftete Schulgebäude täglich für ein Signal an SchülerInnen und LehrerInnen? Kein anderes als "Ihr seid uns nichts wert!". Was das für Konsequenzen für Lernerfolg und Unterrichtsqualität hat, kann sich wohl jeder ausmalen. Wie kann von Schulen Reform, Qualitätskontrolle und mehr gefordert werden, wenn nicht einmal die Gebäude in einem Zustand sind, der dem Lernen zumindest nicht abträglich ist?

In meinen Augen ist jeder, der zu den derzeit herrschenden Bedingungen LehrerIn wird undeinen guten Job macht ein Held! Wer sich über die Qualität von LehrerInnen beschwert, dem knalle ich seit einiger Zeit gerne folgende Aussage von Volker Pispers an den Kopf:



cropped with SnipSnip



Das komplette Video kann man sich übrigens hier ansehen...

Haben sie Ähnliches erlebt? Stimmen Sie zu? Sehen sie das anders als ich? Kommentare sind herzlich willkommen!

Freitag, 19. August 2011

Inspiration und Leidenschaft...

Zu Beginn der Ferien in NRW besuchte mich ein ehemaliger Schüler aus meiner Zeit an der Katholischen Painsley Gesamtschule in Staffordshire, England. Zum Glück habe ich seinen Videotagebucheintrag erst nach seinem Besuch gesehen, sonst hätte ich den Kloß im Hals schon während unseres Kaffetrinkens gehabt ;-)

Hier ist der Ausschnitt auf den ich mich beziehe:





cropped with SnipSnip



Er hat mir einmal mehr gezeigt, das ich als Lehrer/Trainer meinen Einfluss auf Karrierewünsche, Interessen, Neigungen und Motivation häufig nicht wichtig genug nehme (daran will ich arbeiten!). Er zeigt aber auch, wie wichtig es ist, seine Fächer mit Leidenschaft zu unterrichten - Leidenschaft für die Fächer und Leidenschaft für's Unterrichten. In Matthew's Klasse habe ich das anscheinend geschafft. Eine ungewöhnlich hohe Zahl (für englische Verhältnisse!) an ehemaligen SuS haben mittlerweile angefangen Deutsch zu studieren :-)

Was an Leidenschaft fehlt, kann in meinen Augen nicht durch ausgefeilte didaktische Konzepte wettgemacht werden. Na ja, wenn die Leidenschaft fehlt, ist das Interesse, seinen Unterricht methodisch-didaktisch gut vorzubereiten vielleicht ja auch automatisch geringer...

Lehrende bekommen leider viel zu selten solche wichtigen Rückmeldungen, wie ich sie von Matthew bekommen habe. Denn ist gerade solches Feedback, das die Leidenschaft und Freude am Unterrichten erhält - trotz Papierkram, Qualitätsanalyse, nervigen Kollegen, dreckigen und baufälligen Schulgebäuden und veralteter Ausstattung. Es zeigt einem nämlich seine eigene Wirksamkeit auf.

Ich wünsche allen, die in diesen Tagen wieder in die Schule gehen, viele motivierende Momente, Durchhaltevermögen und viel, viel Leidenschaft!

Sonntag, 31. Juli 2011

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Sonntag, 24. Juli 2011

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Sonntag, 17. Juli 2011

Fortbildung "Web 2.0 für FremdsprachenlehrerInnen" - eine Nachlese

Mindmap

In diesem Artikel möchte ich Dinge nachreichen, die ich meinen TeilnehmerInnen versprochen habe und auf Resourcen hinweisen, die ich im Workshop nicht erwähnt habe, sei es aus Vergesslichkeit oder Zeitmangel.

Für alle, die bereit sind, sich ein wenig Englisch anzutun, empfehle ich das Video "The Machine is Us/ing us" von M. Wesch, Assistant Professor of Cultural Anthropology
an der Kansas State University, der mit diesem Video eine Kultressource über das Web 2.0 geschaffen hat (Es lohnt sich unbekannte Begriffe einmal in der Wikipedia nachzuschlagen ;-))

Einige Leute haben mich gefragt, warum man sich das alles antun sollte. Darauf habe ich eine Antwort, die ich auch mit einem Video untermauern möchte:
"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!" (Quelle nicht mehr nachvollziehbar)

In meinen Augen ist die Beschäftigung mit neuer Lern-Lehrkultur und "neuen" Medien ein ganz normaler Teil der kontinuierlichen professionellen Weiterentwicklung, genauso wie das der Umgang mit OHPs und Moderatorenkoffer war. Wer wissen will, warum die Beschäftigung mit diesen Phänomenen unabdingbar ist, sollte sich das Video "A Vision of Students Today" ansehen (auch von Wesch). Die im Video gezeigten Lerner werden irgendwann bei uns auflaufen, oder eben nicht, wenn wir ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden können.

Alle im Workshop vorgestellten online Dienste sind Werkzeuge "meines" digitalen Schweizer Messers. Jeder dieser Dienste hat in meinen Augen gut nachvollziehbare Hilfen. Wer bereit ist, in der Gewissheit nichts kaputt machen zu können, mit Ruhe, Muße und einem offenen Auge diese Dienste auszuprobieren, wird mit einem erweiterten Repertoire an Unterrichtsaktivitäten belohnt werden!

Zum Abschluss haben wir gemeinsam in Kleingruppen diskutiert, wie die erarbeiteten Webdienste für Unterricht und professionelle Weiterentwicklung für FremdsprachenlehrerInnen nützlich sein können. Die Ergebnisse der Diskussion sind schon teilweise in einer Mindmap zusammengetragen worden. Aus Zeitmangel sind aber bestimmt noch nicht alle Ideen dort eingetragen. Wer die Mindmap noch ergänzen möchte ist herzlich dazu eingeladen. Hierzu ist nur ein Mindmeister-Konto nötig...

 

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