Sonntag, 4. Dezember 2011

Moodle - Tipps, die ich in den letzten Schulungen, Konferenzen, etc. gegeben habe

A hah! Lightbulb CookieIn der letzten Zeit war ich mal wieder viel im Einsatz was Moodle angeht. Während der Schulungen und Konferenzen sind neben den Fragen zu den Feinheiten der technischen Funktionen von Moodle (insbesondere in Bezug eines Wechsel von 1.9 auf 2.1) auch viele andere Dinge diskutiert worden, die eher mit dem Aufbau eines Moodle-Kursraumes zu tun haben. Einige der Tipps und Tricks, die dabei herausgekommen sind, möchte ich hier kurz aufschreiben, damit ich sie nicht vergesse und Sie auch davon profitieren können...




  1. Nicht standardmäßige Abschnittsnamen verwenden, sondern aussagekräftige Namen vergeben.
    Dies führt dazu, dass LernerInnen in einem Moodlekurs ab Version 2 direkt über den Navigationsblock auf Material und Aktivitäten zugreifen können, ohne raten zu müssen, was denn Themenblock 3 ist...



  2. Kleine Bilder (ca 75px) in die Beschreibung eines Abschnittnamens einfügen.
    So entsteht ein aussagekräftiges visuelles Leitsystem im Moodle-Kurs, der das Zurechtfinden (beim Bildlauf/Scollen) erleichtert.
    

  3. In die Beschreibung von Aktivitäten ein Bild einfügen, dass die Aktivität symbolisiert.
    Auch dies macht das Zurechtfinden einfacher, da man anhand des Bildes sofort sieht, ob man an der richtigen Stelle gelandet ist.

  4. Verlinkungen nutzen, um Moodle-intern auf Arbeitsmaterial und Aktivitäten zu verweisen.
    Dies erspart LernerInnen unnötiges Suchen und Herumklicken, z.B. wenn in einem Forenbeitrag Arbeitsaufträge gegeben werden. Alternativ kann man auch vom Admin die entsprechende Auto-Verlinkung aktivieren lassen. Dann muss man aber gut aufpassen, dass man wirklich die gleichen Namen verwendet.

  5. In jedem Kursraum ein Cafeteria-Forum und Hilfe-Forum zur Verfügung stellen.
    In meinen Cafeteria-Foren sind schon Fahrgemeinschaften gegründet, Babysitter organisiert und lustige Links geteilt worden. Dies schweißt die Gruppe mehr zusammen und erleichtert so das kooperative Arbeiten in online Phasen. Das Hilfe-Forum gibt Verantwortung an die Lernenden ab, da jeder der die Antwort auf eine Frage weiß, helfen kann (und in meinen Kursen auch dazu verpflichtet wird ;-) )

  6. Auch mal etwas Lernstofffremdes und Lustiges einstellen.
    Sorgt für eine entspannte Arbeitsatmosphäre und wenn es in unregelmäßigen Abständen passiert, kann es dafür sorgen, dass Lernende sich öfter mal in Moodle einloggen, um zu sehen, was so passiert ist. Manche Lehrerinnen verstecken auch Hausaufgaben-Frei u.Ä. Gutscheine in ihren Moodles ...

  7. Virtuelle Geschenke machen (z.B. eine Blume), über das Moodle-interne Messaging System.
    Einfach nur um zu zeigen, dass man etwas gut gefunden hat, sei das ein besonders gelungenes Lernprodukt, oder ein hilfreicher Beitrag im Hilfeforum.
    Flower in Botanic Exhibition at the University of Heidelberg

  8. Mit einem Frage-Antwort Forum und Gruppenmodus kann ich eine Placemat-Aktivität simulieren (dazu schreibe ich besser bei Gelegenheit einen eigenen Blogeintrag ;-) )

Kommentare:

  1. [...] Moodle – Tipps, die ich in den letzten Schulungen, Konferenzen, etc. gegeben habe | edumorph Source: edumorph.com [...]

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  2. [...] hatte ja schon im Beitrag “Moodle – Tipps, die ich in den letzten Schulungen, Konferenzen, etc. gegeben habe” versprochen, eine Beschreibung der Umsetzung der Placemat-Methode in Moodle zu geben. Hier [...]

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