Samstag, 5. Mai 2012

Uphill Struggle Call it the “learning paradox”: the more you struggle and even fail while you’re trying to master new information, the better you’re likely to recall and apply that information later. (@anniemurphypaul in Why Floundering Is Good)

Am Learning Sciences Lab des National Institute of Education of Singapore wurde in einer Vergleichsstudie getestet, unter welchen Bedingungen Lerner, Lernstoff am besten behalten und in anderen Szenarien das Erlernte zur Lösung von Problemen anwenden können.

Dabei hat sich gezeigt, dass man auch "zu nett" zu seinen LernerInnen sein kann, wenn man nämlich Probleme zu kleinschrittig und genau durchspricht, so dass die Lernenden sich dabei selber kaum anstrengen müssen. Die Studie zeigte, dass die Gruppe, die zunächst nicht in der Lage war, ein Problem zu lösen, da die Lehrperson keinerlei Hilfestellung gab, später in Tests, in denen ähnliche Problemstellungen gelöst werden sollten, am besten in der Lage war, das erworbene Wissen zu transferieren. Sie lösten neue Probleme schneller und besser als Gruppen, denen Lösungen "vorgekaut" wurden oder mit denen die Lösungsschritte langsam Schritt für Schritt im Lehrgespräch erarbeitet wurden.

Also, wieder einmal ein Hinweis, dass Lernformen, die auf Kooperation und Problemlösungsstrategien in Gruppen setzen, dauerhaft die besseren Lernergebnisse erzielen!

Der vollständige Artikel über die Studie ist im Journal of Learning Sciences erschienen.

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