Samstag, 16. November 2013

Nachlese zum Workshop "Web 2.0 - Chancen für den Fremdsprachenunterricht!"

Im Rahmen der Bundesfachkonferenz Sprachen des Deutschen Volkshochschulverbands habe ich obigen 90minütigen Workshop geleitet. Die von den Teilnehmenden erarbeiteten Ergebnisse finden sich in der unten verlinkten Mindmap und im gemeinsam erstellten Etherpad.

Die Teilnehmenden haben versprochen/angedroht ;-) , dass Sie an beiden Dokumenten noch weiterarbeiten werden und Ergänzungen vornehmen möchten.


Erstellen Sie Ihre eigenen Mind Maps auf MindMeister

Donnerstag, 17. Oktober 2013

5 Tipps für kollaborative Moodle Kurse (Aufzeichnung unseres Beitrages zur iMoot 2012)

Auf der iMoot 2012 Moodle-Konferenz habe ich gemeinsam mit Michael Tighe von virtual-teamwork.com 5 Tipps für Moodle-Kurse vorgestellt, die kollaboratives Arbeiten möglich machen oder erleichtern.

Die Aufzeichnung unseres Webinars kann nachstehend angesehen werden:


Samstag, 12. Oktober 2013

Aufzeichnung meines Webinars "Moodle muss Spaß machen!"

Am Donnerstag hatte ich die Ehre auf Einladung von Jürgen Wagner vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Saarbrücken das Webinar "Moodle muss Spaß machen!" zu leiten.

Zwischenzeitlich waren 97 TeilnehmerInnen anwesend und die Tatsache, dass auch am Ende des Webinars noch über 90 Personen anwesend waren, lässt mich glauben, dass ich nicht totalen Quatsch erzählt und gezeigt habe :-)

Es ging um Kursdesign, um die Verwendung von Moodle intuitiver und einfacher zu machen und um Tipps und Tricks, mit denen man Prinzipien von online Spielen in Moodle umsetzen kann, um online Lernphasen motivierender zu gestalten.  Wer nicht dabei sein konnte und die Aufzeichnung ansehen möchte, kann das nach Klick auf die Titelfolie tun.

Sonntag, 22. September 2013

Wochenrückblick: Surfvertrag für Schulen, Digitale Selbstverteidigung, Lehrerbezahlung und Denken sichtbar machen

Hallo zusammen!

In der letzen Woche fand ich folgende Artikel, die mir in sozialen Netzwerken oder in meinem Feedreader unter die Maus oder den Touchscreen gerieten, besonders interessant:

Zunächst einmal diese Vorlage für einen "Surfvertrag" an Schulen, die Hinweise und Regelungen für die Nutzung des Internets in der Schule enthält:



In der Zeit habe ich im Zusammenhang mit dem NSA Skandal die Reihe "Mein digitaler Schutzschild" darüber gefunden, wie man seine Privatsphäre im Netz besser schützen kann:





Auch den Artikel über gerechte Lehrerbezahlung aus der Süddeutschen fand ich sehr interessant. Hier wird ein System vorgeschlagen, dass Lehrer nach tatsächlicher Leistung bezahlen soll...

Bis ich in England Lehrer geworden war, konnte ich mir kein anderes System als unseres vorstellen (oder vielmehr gab es für mich damals, als ich jung und naiv und nicht, wie heute, nur naiv war, keinen Grund mir darüber Gedanken zu machen).




In England sind alle Lehrer angestellt. Auf welcher Gehaltsstufe, können sie mit den einstellenden Schulen verhandeln (so habe ich nicht auf der untersten Stufe angefangen und musste mich nicht von ganz unten hochhangeln). Übernahme von besonderen Aufgaben (Fachleitung, stellvertretende Fachleitung, Jahrgangsstufenkoordination, Special Educational Needs Coordinator, etc.) werden durch Zusatzgehälter entlohnt (die an ein Punktesystem geknüpft sind). Angestellte Lehrer können sich an andere Schulen wegbewerben (können aber auch, wenn eine Schule Personal abbauen muss gekündigt werden. Ich habe das aber nie erlebt, das einem Lehrer gekündigt wurde). Das hat zur Folge, das Schulen etwas für gute Lehrer tun müssen. Entweder stimmen die Arbeitsbedingungen (gute Disziplin), oder das Gehalt, oder beides. Lehrer werden von der Fortbildungskoordinatorin in Absprache mit der Leitung und den Lehrern regelmäßig in Fortbildungen geschickt (mehrere Tage im Schuljahr), entweder um an Schwächen zu arbeiten, Stärken zu stärken oder um die Karriere voranzutreiben (Schulleitung, Jahrgangsstufenkoordination, Advanced Skills Teacher). In meinen Augen ein gutes System, in dem Lehrer wie Professionals behandelt werden und mit den nötigen Materialien von der Schule ausgestattet werden (Laptop, Unterrichtsmaterial, Laminierfolien, Arbeitsblätter, etc.)

Die Bezahlung ist wegen des Umrechnungskurses mittlerweile aber schlechter als die Bezahlung von verbeamteten Lehrern in Deutschland (37.381 EUR Jahresgehalt für einen Lehrer, der sechs Jahre im Dienst ist und keine Sonderaufgaben übernimmt). Dafür werden Grundschullehrer/innen gleich bezahlt!

Dann habe ich bei Lisa Rosa noch eine Rezension des Buches "Making Thinking Visible" gefunden, die ich hier gerne teile:

Dieses Buch habe ich mir schon vorgemerkt, für die Zeit, wenn ich meinen Lesestapel abgearbeitet habe (habe in meinem Urlaub in England so einiges eingekauft ;-) )

Und schließlich noch dieses englische Glossar für die Analyse von Lyrik, das ich mir als Schüler gewünscht hätte:



Ich hoffe, für den einen oder die andere, sind diese Funde auch interessant!

Mittwoch, 18. September 2013

Mein Beitrag über Twitter beim#vhsMOOC

Heute habe ich für den #vhsMOOC eine Einführung zu Twitter gegeben. Die Aufzeichnung finden Sie nachstehend. Leider ist das Screensharing nich aktiviert gewesen, so dass ich die Folien unter dem Video nachliefern muss :-( Aber man kann dann anschauen und die Folien selber durchklicken...


Sonntag, 15. September 2013

In der letzten Woche via Facebook geteilt...

In diesem kurzen Beitrag möchte ich kurz die Funde für Sie zusammenfassen, die ich auf der Edumorph Facebook Seite in der letzen Zeit geteilt habe. Auf der Facebook Seite teile ich Artikel und andere Facebook Beiträge, die ich interessant, provokant oder hilfreich oder alles zusammen fand ;-)






Samstag, 14. September 2013

Gerade gelesen: Parental access for Moodle

Moodleman Julian Ridden hat in einem Blogeintrag einmal Schritt für Schritt erläutert, wie man Eltern Zugriff auf die Moodle-Aktivitäten und Bewertungen ihrer Kinder geben kann.

A question I hear regularly in my travel from both teachers and Moodle admins alike is “How can I give my student’s parents access to Moodle?”. Or, in a business context, “How can I give a Team Leader access to their teams progress and performance?”.
Weiterlesen kann man hier: http://moodleman.net/articles/parental-access-for-moodle/ 

Das hat mich heute zum Lachen gebracht ;-)





Freitag, 13. September 2013

Gerade gelesen: 10 tips for new teachers

Auf Teaching English habe ich gerade diese Tipps für neue EnglischlehrerInnen  gefunden.

Allen EnglischlehrerInnen, die in diesen Tagen an VHSen und anderen Bildungsträgern beginnen 
oder begonnen haben, wünsche ich einen guten Start! 

"Walking into the classroom for the first time as a newly qualified teacher is never easy. The Guardian blogger Lulu Kuper gives some excellent advice on how to prepare for the first day and make sure that your teaching career gets off to a smooth start."



http://www.teachingenglish.org.uk/top-stories/10-tips-new-teachers

Freitag, 30. August 2013

Call for Papers für die MoodleMaharaMoot 2014 eröffnet!

Das geht dieses Mal aber fix!

Schon jetzt ist der Call for Papers für die MoodleMaharaMoot 2014 eröffnet und nur bis zum 29. September ist Zeit, Beiträge einzureichen. Am 18. Oktober wird dann das Programm veröffentlicht!

Die Konferenz findet in Leipzig vom 25. - 28. Februar statt (2 Tage Pre-Conference, dann 2 Tage Hauptkonferenz). Natürlich werde ich mich auch beteiligen. Derzeit schweben mir Workshops zum Thema Kursdesign vor. Denn noch viel zu wenige Lehrende machen sich die (kleine) Mühe und gestalten Moodle-Kursräume so, dass Lernende einfach und intuitiv Moodle verwenden können.

Vielleicht könnte ein Vortrag ja "5 Tipps für kollaborative Moodle-Kursräume" sein. Ob ich wieder einen Pre-Conference Workshop zusammen mit meinem alten Partner in Crime anbieten kann, werde ich in den nächsten Wochen mit Michael Tighe klären.

Zum offiziellen Aufruf gelangt ihr, nach Klick auf die Miniaturansicht!


Freitag, 21. Juni 2013

Lebensretter



Diese Seite hat mir gerade mein Seminar gerettet:

http://www.technologyrocksseriously.com/2009/12/big-printable-playing-cards.html

Warum?

Weil ich morgen ein Seminar zum Kooperativen Lernen gebe und Gruppen für ein Gruppenpuzzle gerne mit Spielkarten zusammenstelle. Farbe der Karten ergeben dann die Expertengruppen und die Werte die Stammgruppen.

Nun scheine ich aber bei einem länger zurückliegenden Trainereinsatz meinen Pokerkoffer stehen gelassen zu haben, jedenfalls ist er nicht auffindbar. Und, was macht der Digital Native von heute? Richtig, er Googlet nach "free printable playing cards", et voila, findet eine pdf für einen 52er Satz Spielkarten.

Seminar gerettet, Puls wieder normal...

Per Zufallsgenerator SchülerIn für eine Antwort auswählen


Vor einiger Zeit bin ich auf dieses tolle und kostenlose Tool von Primary Technology gestoßen:

Random Name Selector

Hiermit lassen sich aus einer Liste von Namen, die man vorher eingegeben hat, per Zufallsgenerator SchülerInnen (TeilnehmerInnen, etc.) wählen, die z.B. eine Antwort geben sollen. Hierfür lässt sich dann sogar ein Timer einstellen, der die für die Antwort verbleibende Zeit anzeigt. Nach jedem Durchlauf kann man den Namen aus der Liste entfernen, so dass jeder mal und nicht immer derselbe drankommt. Das ganze ist grafisch ein wenig wie ein einarmiger Bandit aufgemacht und wird auch in der Erwachsenenbildung mit viel Spaß angenommen.

Ich denke der Einsatz dieses Tools eignet sich besonder in Kooperativen Lernszenarien, in denen positive Zielabhängigkeit dadurch hergestellt wurde, dass vereinbart ist, dass jedes Gruppenmitglied z.B. die Ergebnisse der Gruppenarbeit präsentieren können muss.

Übrigens für alle, die nicht das Glück haben, mit einem Beamer arbeiten zu können, um den Zufallsgenerator anzeigen zu könnnen, ein Tipp: Man kann mit Hilfe von genügend Eisstielen (oder Holz-Zungenspateln) und zwei Tassen auch analog arbeiten. Einfach die Namen der SchülerInnen auf Eisstiele schreiben, diese in eine Tasse stecken und dann bei Bedarf einen Stiel aus der Tasse ziehen und nach der Antwort der gezogenen Schülerin den Stiel in die leere Tasse stecken :-)

Dienstag, 18. Juni 2013

Aufzeichnung meines Webinars "Online Textarbeit mit dem Etherpad"


Gestern bin ich freundlicherweise von Jürgen Wagner  vom Landesinstitut für Pädagogik und Mediendidaktik des Saarlands eingeladen worden, ein Webinar zur Online Textarbeit mit dem Etherpad zu geben.

Die Veranstaltung war mit über 40 Personen sehr gut besucht und das Feedback zeigt, dass auch eine vergleichsweise alte Technologie durchaus Ihren Platz im modernen fremdsprachlichen Unterricht hat (nicht alles, was alt ist, ist ja schlecht; wir verwenden ja auch noch Tafeln ;-) )

Die Aufzeichnung des Webinars können Sie auf dieser Seite ansehen. Ich freue mich über Kommentare und insbesondere weitere Ideen, als die von uns während der Session gesammelten Anwendungsmöglichkeiten eines oder mehrerer Etherpads im Fremdsprachenunterricht!

Die Etherpads, die wir während der Sitzung verwendet haben, finden Sie unter nachstehenden Links. So können Sie die Kommentare und Beispiele aus der Aufzeichnung besser nachvollziehen.

http://edupad.ch/yvecNYJNhT
http://learningapps.org/display?v=phuxxfr0a
http://edupad.ch/2ELcH1rZfh

Sonntag, 19. Mai 2013

Noch wenige Tage bis zur imoot 2013! (globale online Moodle Konferenz)

Am Donnerstag ist es soweit! Die größte online Moodle Konferenz startet mit großem Programm aus den Bereichen "Anleitungen", "Fallstudien" und "Akademischen Präsentationen" (zum Programm ...)
Auch hochkarätige Keynotes fehlen nicht. Unter anderem wird Martin Dougiamas, der Chefentwickler selbst, einen Überblick über die neuen Funktionen von Moodle 2.5 geben.

edumorph darf auf so einer Konferenz natürlich nicht fehlen und mit einger Mühe habe ich mir diese Tage so weit es geht frei geschaufelt. Zusammen mit Michael Tighe von virtual-teamwork.com werde ich präsentieren, wie man die Prinzipien des hirnbasierten Führungsmodells SCARF in eine online Lernumgebung wie Moodle umsetzen kann. Wer schon mal vorarbeiten will, findet hier einen Artikel: "SCARF: a brain-based model for collaborating with and influencing others"


Es wird als wieder eher um Prinzipien in der Anwendung von Moodle gehen und um die Reflektion, welche Funktionen, wann welchen Nutzen bringen und nicht um die Technik an sich. Wir sind uns sicher, dass wir viele nützliche Tipps geben werden, die helfen, Lerner in Moodle Kursen zu motivieren und die Grundvoraussetzungen für erfolgreiches eLearning zu schaffen.

Die imoot läuft vom 23. - 27. Mai und kostet 80 Australische Dollar (ca. 60 €). Eine Anmeldung ist bis kurz vor der Konferenz möglich!

Quelle für Bilder zur Verwendung in Präsentationen und Dokumenten undnatürlich Lernplattformen

Hallo zusammen,

eben bin ich auf diesen Post des Google Docs Blog gestoßen. Google Drive stellt eine Sammlung von Bildern zur Verfügung, die auch für die kommerzielle Nutzung und Bearbeitung freigegeben sind.

Um so ein Bild zu finden, muss man in einem Google Drive Dokument auf Einfügen -> Bild gehen und dann links in der Menüleiste des sich öffnenden Fensters den Menüpunkt "Suche" wählen. Nun noch "Stockfotos" wählen und schon kann die Suche losgehen.

Wie so oft empfiehlt es sich, englische Suchbegriffe zu wählen, um möglichst viele relevante Ergebnisse zu erhalten.

Bisher waren alle Bilder, die ich so gefunden habe, für die kommerzielle Nutzung freigegeben, aber es empfiehlt sich, die Lizenz vor Verwendung eines Bildes zu prüfen.


Nachdem das Bild eingefügt wurde, kann man es nach Rechtsklick speichern und an anderen Orten verwenden. Hierzu ist es wichtig, dass das Bild nicht im Dokument ausgewählt ist (sprich: es dürfen bei dem Rechtsklick nicht schon die kleinen Quadrate, die zum verändern der Größe verwendet werden, am Rand des Bildes zu sehen sein.

Wenn ich bedenke, wie häufig ich nach Quellen für "rechtefreie" Bilder gefragt werde, kann eine weitere Quelle von Bildern für die Verwendung in Schulungsmaterial und eLearning Plattformen nicht schaden, oder?

Sonntag, 28. April 2013

Fundstücke - 28. April 2013



Folgende Ressourcen sind mir in der letzten Woche unter die Maus geraten. Ich hoffe, Sie sind auch für euch nützlich!

Alle meine edumorph Links findet ihr auf meiner Diigo-Seite ...

unterrichtsideen.ch - 99 Ideen zur Nutzung des Computers im Unterricht

wbv-open-access.de - Freier Zugang zu Publikationen und Dokumenten aus den Bereichen Bildung, Beruf und Sozialforschung

generatedpaper.com - Druckvorlagen in Hülle und Fülle, von Millimeterpapier über Kalender bis hin zu Notenlinien...

Was habt ihr entdeckt? Postet doch euren besten Fund der letzen Woche in den Kommentaren!

Sonntag, 14. April 2013

Moodle Course Creator Certificate - beweisen, dass man es kann!

Mein Zertifikat...
Direkt nach der Moodlemoot München habe ich inspiriert von einem Vortrag das Moodle Course Creator Certificate begonnen und letzten Mittwoch dann auch erhalten.

Ich möchte hier kurz beschreiben, was das Zertifikat ist und von meinen Erfahrungen bei der Erledigung der einzureichenden Komponenten berichten.

Das Moodle Course Creator Certificate dient dazu, seine Fertigkeiten und Kenntnisse als Moodle-Trainer nachweisen zu können. Es handelt sich dabei nicht um einen Kurs mit anschließender Prüfung, sondern das Moodle-Wissen muss selbständig erworben werden (oder worden sein).

Die Zertifizierung besteht aus drei Komponenten:

  • einem Demo-Kurs, den man nach einem Kriterienkatalog bauen muss, um zu zeigen, dass man alle (aber auch wirklich alle) wichtigen Funktionen von Moodle kennt und einrichten kann
  • einem Refletkionsfragebogen, den man ausfüllen muss, um zu zeigen, dass man seinen Moodle Einsatz reflektiert und über Probleme, Schwierigkeiten und Anwendungsszenarien Bescheid weiß
  • einem online Abschlusstest, der das obige Wissen auch noch mal abprüft (man hat drei Versuche!)
In allen Komponenten muss man 80% erreichen, um zu bestehen. Die jeweils nächste Komponente wird erst dann freigeschaltet, wenn die vorherige mit mindestens 80% bestanden wurde. Alle Komponenten müssen innerhalb von vier Wochen bestanden werden. Während dieser Zeit steht einem ein Mentor zur Seite, der regelmäßig Feedback gibt und Fragen beantwortet. In meinem Fall war das der Dag Klimas von der eLeDia GmbH (Moodle Partner). Mentoren können nur von Moodle Partnern gestellt werden und man muss sich auch bei einem Moodle-Partner für das Zertifikat anmelden.

Ich selber verwende Moodle seit 2007 und würde mich als alten Hasen bezeichnen. Viele Funktionen von Moodle setze ich regelmäßig in meiner Arbeit als eLearning Coordinator der VHS Essen und in meinen nebenberuflichen Tätigkeiten als freier Trainer ein. Ich gebe selber Moodle Schulungen für unsere Dozentinnen und Dozenten an der VHS Essen und z.B. im Auftrag des Moodle Partners eLeDia GmbH.

Man könnte also meinen, ich hätte in den vier Wochen nichts dazulernen müssen. Weit gefehlt! Wenngleich ich behaupten würde, dass ich alle Szenarien auch ohne dieses Zertifikat lösen könnte, muss ich sagen, dass mich ich während der Zertifikatserwerbphase  mit Moodle-Funktionen auseinandersetzen musste, die ich aufgrund meiner Lehrkontexte nie verwendet hatte. Ich musste auch genauso wissen, wo und wie diese Funktionen einzurichten sind, ohne mich auf die Kontext-Hilfe (die kleinen Fragezeichen) der Moodle Docs verlassen zu können.

Das Erstellen des Demo-Kurses war technisch kein Problem, was manchmal Schwierigkeiten gemacht hat, war das Finden von Beispielen, die sich zu einem Gesamtkurs zusammenstellen ließen. Denn obwohl der Anspruch formal nicht gestellt wird, hatte ich anfangs trotzdem das Bedürfnis einen "echten" Kurs zu bauen. Als ich mich davon ein wenig verabschiedet hatte, war das "Einbauen" der einzelnen Moodle-Komponenten einfacher. Diese Komponente bestand ich mit 94%. Mehr war nicht drin, da diese Komponente abgeschlossen wird, sobald mehr als 80% erreicht sind. Einmal pro Woche wird der Kurs vom Mentor durchgegangen und man bekommt Feedback darüber, welche Kriterien man erfüllt hat und wieviel Prozent bisher erreicht wurden.

Die Reflektionsfragen hatten mir Sorgen gemacht, da es für mich schwierig war, den gewünschten Grad der Ausführlichkeit der Antworten einzuschätzen (Ich dachte ich wäre ein wenig knapp in meinen Antworttexten). Die Tatsache, dass ich diese Komponente mit 100% bestanden habe, zeigt, dass ich mir keine Sorgen hätte machen müssen.

Der Test ist machbar, wenn man vorher ein paar Mal die zur Verfügung gestellten Testfragen im Probetest durcharbeitet. Man sollte nur in der Lage sein, sich nicht von kleinen Übersetzungsunregelmäßigkeiten ins Bockshorn jagen zu lassen. Diesen Test habe ich mit 92% beim ersten Mal bestanden.

Ich kann nun also sagen, dass ich durch das Einlassen auf die Zertifizierung, ein sichereres und detaillierteres Wissen erworben habe und das hat Spaß gemacht! Ohne das Anmelden zum Zertifikat, währen viele der Funktionen auf meiner Liste "Musst du dir mal bei Gelegenheit anschauen" geblieben. Dinge auf dieser Liste bleiben meistens so lange dort, bis ich sie lösche, wenn ich einsehe, dass die Gelegenheit nicht kommt :-/

Jemand der dieses Zertifikat erwirbt, weist also in meinen Augen seine Fähigkeit nach, Lernsituationen kompetent und zuverlässig mit Moodle zu gestalten.



Sonntag, 3. März 2013

Moodlemoot 2013 - meine kleine Nachlese


In meinen Augen war die Moodlemoot in München ein voller Erfolg. Ich habe wieder viel lernen können, häufig erst dadurch, dass ich selber Workshops geleitet habe.


Julian Ridden und Stephan RinkeSo habe ich von Julian Ridden (@moodleman) einen Kurs gesehen, der beweist, dass mit Moodle richtig gut aussehendes und fesselndes Gamebased Learning möglich ist, wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt und ein wenig Sinn für Design hat (Bildbearbeitungskenntnisse helfen auch ;-) ) Sein Kurs zur Beteiligung Australiens im Vietnamkrieg für den australischen Geschichtsunterricht hat mich und alle Anwesenden unseres gemeinsamen Workshops "Moodle muss schöner werden" schwer beeindruckt und bei dem einen oder der anderen sicher Lust darauf gemacht, so etwas auch zu probieren.

In Christine Pannens Vortrag zu Moodle in der Grundschule habe ich mal wieder gesehen, dass Moodle zur Gestaltung einer ansprechenden und dialogischen Schul-Homepage verwendet werden kann. So wird Moodle an der Adolf-Clarenbach-Grundschule, Heiligenhaus-Isenbügel nicht nur mit den Schülern und Schülerinnen, sondern auch für Elternarbeit verwendet. Gleichzeitig wird durch ein virtuelles Lehrerzimmer ähnlich unserem eigenen im Fachbereich "Schulische Weiterbildung" der VHS Essen, sichergestellt, dass Vereinbarungen und Beschlüsse festgehalten werden und Material allen leicht auffindbar zur Verfügung gestellt wird.

Bei der Vorstellung der Aktivitäten und Lerneinheiten auf Moodle für die Schülerinnen und Schüler habe ich zum ersten Mal von learningapps.org gehört. Wie mir diese super Ressource vorher die Lappen gehen konnte, ist mir schleierhaft :-/ Learningapps.org macht es einfach, kleine Lerneinheiten als Spiel zu gestalten und exportiert auch ins SCORM-Format, so dass Bewertungen an das Moodle-Notenbuch übergeben werden können. Aber auch das einfache einbetten per HTML-Editor ist möglich. Hier lässt sich die Aktivität "Buch" verwenden, um mehrere Spiele hintereinander durchklicken zu lassen.

In Mary Cooch's (@moodlefairy) Vortrag, den sie vollständig und fehlerfrei auf deutsch hielt, war es interessant für mich zu hören, dass die neue Regierung unter Cameron, die gesetzliche Verpflichtung englischer Schulen ein LMS einzusetzen, wieder rückgängig gemacht hat. Das hat zwar den Einsatz von LMS nicht wieder zurückgehen lassen, da die Verwendung eines LMS mittlerweile schon in die normale Schulkultur übergegangen ist, aber es hat für Mary folgen in Bezug auf die Bereitstellung und Upgrades gehabt. Der neue "Dienstleister" British Telecom stellt sich auf den Standpunkt, dass ein Update auf Moodle 2.x nicht priorität von ihnen angegangen wird, weil der Einsatz eines LMS ja nur freiwillig und zusätzlich geschieht. Somit steckt die Schule seit Monaten auf der Version 1.9.x fest :-( Toll war auch in diesem Beitrag zu sehen, wie natürlich in Englischen Grundschulen mit Moodle gearbeitet wird und wie sehr die Kinder Moodle schätzen!

In Jan Bartelsens Vortrag über Mobile Learning erfuhren wir am Ende dank Moodleman Julian Ridden, dass die neue Moodle App so gut wie vor der offenen Beta-Phase steckt. Er zeigte und den aktuellen Stand der Entwicklung auf seinem Laptop und ich kann sagen, dass alles schon sehr beeindruckend aussah. Das wird bestimmt eine tolle Sache!


Die Keynote von Gunter Dueck war zwar dank seines ihm eigenen Vortragsstils unterhaltsam und machte auch ein wenig Mut, dennoch blieb sie mir viel zu sehr an der Oberfläche und brachte wenig Anregungen für das konkrete Vorgehen, um die deutsche Bildungslandschaft endlich ins 21. Jahrhundert zu bringen.

Martin Lindners Keynote am Freitag war auch eher theoretisch, aber in punkto Unterhaltsamkeit musste er sich nicht wirklich hinter Gunter Dueck verstecken. Nur die Routine eines @wilddueck fehlte ihm. Besonders seine Episode zu Lehrerfragen ist mir im Gedächtnis geblieben. Als der der Philologenverband unlängst beklagte, dass "immer mehr Schüler [...] während des Unterrichts [schummelten], indem sie mit ihren Smartphones Antworten im Internet suchen", fragte er seine schulpflichtige Tochter, ob dem wirklich so sei. Die sinngemäße Antwort drauf: "Nee, normalerweise lassen wir Fragen, deren Antwort man Googlen kann, eigentlich einfach versanden. Vielleicht tun wir einem Lehrer, der besonders nett ist aus Mitleid noch den Gefallen". Das sagt viel über die Reife von einigen Schülerinnen und die Ewiggestrigkeit der Unterrichtsphilosophie des Philologenverbandes aus.

Von der Videokonferenz mit Martin Dougiamas, die ich moderieren und dolmetschen durfte (jetzt bin ich glaube ich wirklich die deutsche Stimme von Martin :-D ), ist bei mir im Gedächtnis geblieben, dass die zukünftige Entwicklung von Moodle auf Usability und Mobile Learning fokussieren wird.

Darüberhinaus gab Martin auf Anfrage bekannt, dass ein Moodle Developer Certificate (analog zum Moodle Course Creator Certificate) nicht geplant sei, da es durch die stetige Fortentwicklung von Moodle, zu schnell veraltet und irrelevant werden würde. Er empfahl das Beheben von Bugs und das Programmieren von guten Plugins, um sich in der Moodle Developer Welt einen Namen zu machen und zu beweisen, dass man in dieser Weise kompetent ist. Das Mitarbeiten an Moodle führt auch dazu, dass man auf der Seite http://moodle.org/dev genannt wird.

Weiterhin erinnere ich mich, dass die Version 2.6 als Long Term Support Version angepeilt wird, um Institutionen mehr Sicherheit und Kontinuität bieten zu können, analog z.B. zu den LTS Versionen von Ubuntu.

Im Großen und Ganzen muss ich jedoch mal wieder sagen, dass das Wichtigste an einer Moodlemoot die Gespräche zwischen den Sessions und am Abend sind. Dort habe ich wieder viele Tipps erhalten und man sieht dort (bei über 400 Teilnehmenden der Konferenz), dass man wirklich nicht mehr der "online Spinner" ist, für den man 2007 noch gehalten wurde. Das Phänomen Moodle geht richtig in die Breite. Jetzt muss es noch dringender darum gehen, pädagogisch vernünftige Anwendungsszenarien auszutauschen und (bei Weitem nicht nur) Moodle-Neulingen, die Kursgestaltungsmöglichkeiten in Moodle für zeitgemäße, soziale und effektive Lernszenarien nahe zu bringen.

David Mudrak, einer der Moodle HQ Kern-Entwickler war auch wieder mit einem Developer Workshop am Start und hat mal eben während der Konferenz als Konsequenz eines Feature-Requests in einem Workshop über Peer-Assessment, das Workshop-Modul verbessert. Auch wenn ich seinen Ausführungen über die Programmierung von Moodle aufgrund meiner fehlenden Programmierkenntnisse nicht folgen kann, in Bezug auf Methodik und pädagogischer Nutzung von Moodle haben wir immer bereichernde Diskussionen.

Besonders hervorheben muss ich aber, dass es toll war, endlich zwei der weltweit bekanntesten Moodler endlich persönlich kennenzulernen -Mary Cooch, die unter anderem für den Großteil der englischen Dokumentation und somit auch für die Grundlage der deutschen Übersetzung verantwortlich ist, und Julian Ridden, der durch seine liebevoll gestalteten Themes und toll gestalteten Moodle-Lernszenarien in der Moodle-Community fast jedem bekannt ist.


Danke an alle, mit denen ich während der Konferenz Kontakt hatte. Ich habe viel von euch gelernt!

Donnerstag, 21. Februar 2013

Moodle: Tipps zum Kursdesign - oder: Julian Ridden und ich lernen voneinander!

Ach, die Vorbereitung unseres Moodle Workshops "Moodle muss schöner werden!" auf der Moodlemoot 2013 in München (#mootDE13) erfordert zwar den einen oder anderen frühen Start am Morgen wegen der 10stündigen Zeitverschiebung, aber man lernt so viel voneinander :-D

Hier zwei Tipps:

  • wenn der Bearbeitungsmodus ausgeschaltet wird, sehen auch Teilnehmer mit Trainerrolle die ungenutzten Aktivitäten nicht mehr, so kann man auch für Lehrende schicke Moodle-Kurse designen. An der VHS Essen wird das genutzt, um online Lehrerzimmer für die Schulabschlusslehrgänge einzurichten.

  • Wenn man z.B. für eine vereinfachte Navigation Links benötigt, die nur ein Thema im Kurs  anzeigen sollen, man aber gleichzeitig den Teilnehmenden auch eine Seite mit allen Aktivitäten anzeigen möchte, kann man folgendes tun:

    • In den Kurseinstellungen unter Kuslayout "Nur ein Abschnitt pro Seite" auswählen und speichern

    • Nun kann man für jedes Thema einen Link bekommen, den man für die Erstellung einer visuell ansprechenden Navigation benötigt.

    • Wenn man mit der Erstellung des Kurses bzw. des Navigationskonzepts fertig ist, stellt man in den Kurseinstellungen das Kurslayout wieder auf "Alle Abschnitte auf einer Seite" zurück und speichert

    • Die Links funktionieren trotzdem noch so, dass sie nur einen Themenbereich anzeigen, aber man hat trotzdem alle Themen auf der Kurshauptseite

    • Fertig! :-D




Ungenutzte Aktivitäten ist meines Erachtens ein irreführender Begriff. Denn diese Aktivitäten können genutzt werden, sie sind nur auf der Kurshauptseite nicht mehr sichtbar.

Man erreicht das, indem man alle Aktivitäten, die man nicht auf der Kurshauptseite angezeigt haben möchte, in den letzen Themenbereich schiebt und anschließend mit dem Minuszeichen diesen Themenbereich "löscht"...



Im Moodlekurs des Beispiels oben öffnet ein Klick auf das nachstehende Bild das Forum "News Forum - Nachrichten von der Kursleitung" (einfach den Link des Forums auf das Bild legen...):


Montag, 18. Februar 2013

Die Karte zur Moodlemoot 2013 #mootDE13

Damit ich einen besseren Überblick über die Veranstaltungsorte der Moodlemoot habe, habe ich mir die unten stehende Google Map gebaut. Vielleicht hilft sie ja auch dem einen oder der anderen von euch ;-)

Moodlemoot München 2013

Samstag, 16. Februar 2013

Hausaufgaben in der Cloud


Durch Adrien Hoepner bin ich auf diesen Blogbeitrag gestoßen:

Meine Hausaufgaben sind in der Cloud


Ich weiß, dass in meiner alten Heimat und in den USA z.B. mit Hilfe von Google Apps Coudsysteme zur Datenablage und, viel wichtiger, zum kollaborativen Lernen genutzt werden.

Mich würde interessieren, ob es hier in Deutschland auch Lehrende gibt, die das einsetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Einsatz in Schulen mit Sicherheit wegen Datenschutzbestimmungen (teilweise zurecht) schwierig ist.

2007 habe ich in diesem Video die Vorzüge des Arbeitens in der Cloud erklärt, nur dass das damals noch keiner Cloud, sondern Web 2.0 genannt hat :-)

2011 habe ich die Anleitung dann aktualisiert:

 

Eigentlich komisch, dass eine so alte Technologie noch immer so wenig Mainstream ist :-/

An der Uni Bochum habe ich in dieser Zeit, als ich noch Zeit für Lehraufträge dort hatte, mit Google Docs gearbeitet - auf freiwilliger Basis. Ich kann ja keinen zur Einrichtung eines Google Kontos verpflichten. Die Ergebnisse waren damals sehr positiv. Die Studierenden empfanden die Möglichkeit an einem einzigen Dokument zeitgleich zu arbeiten als praktisch und hoben das wegfallende Problem der Dateiversionierung bei Gruppendokumenten, die herumgemailt wurden und dann nicht mehr zusammenzubekommen waren, besonders hervor.

Wie sieht das in Ihren Bildungskontexten aus? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Mittwoch, 30. Januar 2013

Die Termine für den Moodle Stammtisch NRW stehen fest!


Die Termine des Moodle Stammtischs für 2013 stehen fest. Also unbedingt in den Kalender eintragen! :-D

8. Februar
7. Juni
11. Oktober
6. Dezember

Alle Termine finden im Unperfekthaus, Essen (19.00 -  22.00 Uhr) statt.

Wen werde ich denn im Unperfekthaus sehen?

Dienstag, 1. Januar 2013

Moodlemoot 2013 in München



Natürlich werde ich mich auch bei der diesjährigen Moodlemoot in München mit Beiträgen beteiligen.

Für alle, die schon am Mittwoch in München sind (oder nun sein werden :-) ), biete ich einen halbtägigen Pre-Conference Workshop mit dem Titel "Teams sind Trumpf: Kursdesign für kooperative Moodle Kurse" an. Dieser Workshop ist kostenpflichtig (80,-€) und unterstützt so die sehr preiswerte Ausrichtung der Konferenz für alle Teilnehmenden. Ein Honorar erhalte ich nicht.

Wir werden uns im diesjährigen Teams sind Trumpf Workshop mit der Schnittstelle zwischen Technik und Lernenden beschäftigen. Wenn Sie bereits die allerersten Schritte in Moodle gemacht haben, werden Sie im Laufe der Veranstaltung reflektieren,

  • wie Technik/Software online Kooperation erleichtern und erschweren kann

  • Best Practice Guidelines für effektives Kursdesign in Moodle erarbeiten

  • die erarbeiteten Guidelines in einem eigenen Moodle Kurs technisch umsetzen, so dass Sie sie in Ihren zukünftigen mit Moodle begleiteten Lernszenarien umsetzen können


Am Ende werden Sie in der Lage sein, ansprechende Kursräume in Moodle zu erstellen, die ansprechend aussehen, für die Teilnehmenden einfacher zu navigieren sind und die Kooperation unterstützen statt sie zu erschweren.

In meinem Konferenzbeitrag "Moodle muss schöner werden", werde ich zusammen mit Moodleman Julian Ridden zeigen, wie man nur mit Lehrerrechten ausgestattet und ohne Kenntnisse von CSS oder HTML einen Moodle-Kursraum ansprechend gestalten kann und die Arbeit mit Moodle für die Lernenden so einfach wie möglich macht.

Ich freue mich unendlich Julian, den ich bisher nur virtuell kenne (z.B. von meinen Beiträgen auf den imoot Konferenzen), endlich einmal persönlich zu treffen. Von unseren virtuellen Treffen weiß ich, dass die Chemie stimmt und der Beitrag mit Sicherheit ein humorvoller und erkenntnisreicher Blick auf Moodle-Kursdesign wird.