Donnerstag, 21. Februar 2013

Moodle: Tipps zum Kursdesign - oder: Julian Ridden und ich lernen voneinander!

Ach, die Vorbereitung unseres Moodle Workshops "Moodle muss schöner werden!" auf der Moodlemoot 2013 in München (#mootDE13) erfordert zwar den einen oder anderen frühen Start am Morgen wegen der 10stündigen Zeitverschiebung, aber man lernt so viel voneinander :-D

Hier zwei Tipps:

  • wenn der Bearbeitungsmodus ausgeschaltet wird, sehen auch Teilnehmer mit Trainerrolle die ungenutzten Aktivitäten nicht mehr, so kann man auch für Lehrende schicke Moodle-Kurse designen. An der VHS Essen wird das genutzt, um online Lehrerzimmer für die Schulabschlusslehrgänge einzurichten.

  • Wenn man z.B. für eine vereinfachte Navigation Links benötigt, die nur ein Thema im Kurs  anzeigen sollen, man aber gleichzeitig den Teilnehmenden auch eine Seite mit allen Aktivitäten anzeigen möchte, kann man folgendes tun:

    • In den Kurseinstellungen unter Kuslayout "Nur ein Abschnitt pro Seite" auswählen und speichern

    • Nun kann man für jedes Thema einen Link bekommen, den man für die Erstellung einer visuell ansprechenden Navigation benötigt.

    • Wenn man mit der Erstellung des Kurses bzw. des Navigationskonzepts fertig ist, stellt man in den Kurseinstellungen das Kurslayout wieder auf "Alle Abschnitte auf einer Seite" zurück und speichert

    • Die Links funktionieren trotzdem noch so, dass sie nur einen Themenbereich anzeigen, aber man hat trotzdem alle Themen auf der Kurshauptseite

    • Fertig! :-D




Ungenutzte Aktivitäten ist meines Erachtens ein irreführender Begriff. Denn diese Aktivitäten können genutzt werden, sie sind nur auf der Kurshauptseite nicht mehr sichtbar.

Man erreicht das, indem man alle Aktivitäten, die man nicht auf der Kurshauptseite angezeigt haben möchte, in den letzen Themenbereich schiebt und anschließend mit dem Minuszeichen diesen Themenbereich "löscht"...



Im Moodlekurs des Beispiels oben öffnet ein Klick auf das nachstehende Bild das Forum "News Forum - Nachrichten von der Kursleitung" (einfach den Link des Forums auf das Bild legen...):


Montag, 18. Februar 2013

Die Karte zur Moodlemoot 2013 #mootDE13

Damit ich einen besseren Überblick über die Veranstaltungsorte der Moodlemoot habe, habe ich mir die unten stehende Google Map gebaut. Vielleicht hilft sie ja auch dem einen oder der anderen von euch ;-)

Moodlemoot München 2013

Samstag, 16. Februar 2013

Hausaufgaben in der Cloud


Durch Adrien Hoepner bin ich auf diesen Blogbeitrag gestoßen:

Meine Hausaufgaben sind in der Cloud


Ich weiß, dass in meiner alten Heimat und in den USA z.B. mit Hilfe von Google Apps Coudsysteme zur Datenablage und, viel wichtiger, zum kollaborativen Lernen genutzt werden.

Mich würde interessieren, ob es hier in Deutschland auch Lehrende gibt, die das einsetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Einsatz in Schulen mit Sicherheit wegen Datenschutzbestimmungen (teilweise zurecht) schwierig ist.

2007 habe ich in diesem Video die Vorzüge des Arbeitens in der Cloud erklärt, nur dass das damals noch keiner Cloud, sondern Web 2.0 genannt hat :-)

2011 habe ich die Anleitung dann aktualisiert:

 

Eigentlich komisch, dass eine so alte Technologie noch immer so wenig Mainstream ist :-/

An der Uni Bochum habe ich in dieser Zeit, als ich noch Zeit für Lehraufträge dort hatte, mit Google Docs gearbeitet - auf freiwilliger Basis. Ich kann ja keinen zur Einrichtung eines Google Kontos verpflichten. Die Ergebnisse waren damals sehr positiv. Die Studierenden empfanden die Möglichkeit an einem einzigen Dokument zeitgleich zu arbeiten als praktisch und hoben das wegfallende Problem der Dateiversionierung bei Gruppendokumenten, die herumgemailt wurden und dann nicht mehr zusammenzubekommen waren, besonders hervor.

Wie sieht das in Ihren Bildungskontexten aus? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?